Diese Woche werden in Burgas bei den Junioren – Europameisterschaften die Medaillen mit Luftgewehr und Luftpistole in den Klassen U21 vergeben.
Für diese kontinentalen Spiele konnten sich mit Mia Grosch (SG Wattens), Valerie Asprian (SG Niederndorf), Joe – Anne Mair (SG St. Johann), Theresa Exenberger (SG Scheffau) bei den Juniorinnen und Patrick Entner (SG Breitenbach) auch fünf AthletInnen des TLSB qualifizieren.

Am Donnerstag ging der erste Wettkampftag mit den Mixedbewerb in Szene. Dabei erreichten die Teams aus Österreich mit den Rängen 15 (Mia Grosch, Patrick Entner) und 16 (Inna Sidenko, Kiano Waibel) Plätze im vorderen Mittelfeld.
Heute standen mit den Einzelkonkurrenzen die Hauptwettkämpfe dieser Europameisterschaften auf dem Programm. Im ersten Durchgang gingen die Junioren an den Start. Patrick Entner zeigte, dass er bei Großereignissen im voll da ist und qualifizierte sich mit 628,8 Ringen als Siebtplatzierter das Finale. Leider erwischten seine Mannschaftskollegen Kiano Waibel und Florian Gugele keinen guten Tag, so schaute im Teambewerb nur der zehnte Platz unter 12 Teams heraus. Im Finale wollte Patrick seine Nervenstärke ausspielen, hatte er doch bei den letzten beiden Europameisterschaften jeweils eine Medaille gewonnen. Leider rückte dieses Ziel bereits in den ersten Schüssen in weite Ferne, in der ersten 5 Schuss – Serie landeten drei Schüsse außerhalb der Zehn. In der zweiten Serie konnte er etwas zulegen und verbesserte sich im Ranking auf den sechsten Rang. In den folgenden Einzelschüssen kam der Breitenbacher besser in das Finale, eine 9,6 im fünfzehnten Schuss machten jedoch die Aufholjagd zunichte und Patrick musste nach 16 Schuss als Sechster ausscheiden. Den Titel holte sich Balint Kalman (Ungarn) vor Benedikt Ascher (Deutschland) und Kyrylo Buhaitsev aus der Ukraine.

Bei den Juniorinnen zeigte Inna Sidenko (Steiermark) mit 627,0 Ringen die stärkste Leistung, sie platzierte sich als beste Österreicherin auf dem 21. Rang. Mia Grosch startete mit 105,2 Ringen stark in den Wettkampf, jedoch 102,9 Ringe in der zweiten Serie waren zu wenig um ganz vorne mitmischen zu können. Am Ende wurde die 19jährige Athletin aus Wattens mit 626,0 Ringen auf dem 32. Rang gelistet. Joe – Anne Mair (SG St. Johann) konnte in der ersten Wettkampfhälfte ihr Leistungsniveau nicht ausschöpfen, arbeitete sich aber mit drei starken Passen zum Abschluss mit 622,7 Ringen auf den 56. Rang unter 92 Teilnehmerinnen nach vorne.

Einen Platz dahinter nahm Valerie Asprian nach 60 Schuss ein. Die Niederndorferin erzielte in den ersten vier Serien jeweils über 104 Ringe, verlor aber in den letzten 20 Schuss eine Platzierung im Spitzenfeld.

Die vierte Tirolerin Theresa Exenberger startete nervös in den Wettkampf, konnte ihre Leistung aber im Verlauf des Wettkampfs stabilisieren. Das Resultat war nach Ende des Wettkampfs eine Platzierung im hinteren Mittelfeld mit 615,1 Ringen. Die Goldmedaille ging an Pernille Nor-Woll (Norwegen) vor Andelija Stevanovic (Serbien) und Elif Berfin Altun (Türkei).
In der Teamwertung erreichten Sidenko, Asprian und Grosch den guten siebten Rang unter 18 teilnehmenden Nationen.
Am Samstag und Sonntag stehen noch der SOLO – Bewerb und der TRIO – Bewerb auf dem Programm.
Bericht und Bilder: Christian Kramer
