Ende Juli fand in Hangzhou, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Zhejiang, der ISSF Weltcup für Gewehr und Pistole statt. Mit fünf Gewehr- und zwei Pistolenschützen ging das ÖSB-Team an drei Terminen an den Start, um weitere Punkte für die Weltrangliste zu sammeln. Am 22. Juli fanden die Entscheidungen mit dem Luftgewehr statt, gefolgt von den Bewerben mit der Olympischen Schnellfeuerpistole zwei Tage später am 24. Juli. Im 3×20 Dreistellungskampf sowie der Luftpistole ging das ÖSB-Team am letzten Wettkampftag aus österreichischer Sicht, dem 26. Juli an den Start.
Aufgrund der Resultate aus den vergangenen Weltcups in diesem Jahr nahm für Tirol diesmal nur Andreas Thum (SG Fügenberg) als RPO-Schütze teil. Insgesamt gingen 684 AthletInnen aus 58 Nationen bei diesem Weltcup an den Start.

Die erste Entscheidung mit österreichischer Beteiligung war der Luftgewehr-Bewerb der Männer. Anders als gewohnt, konnten die Österreicher diesmal nicht an der Weltspitze mitmischen. Das beste Resultat kam von Patrick Diem (VBG), der sich mit 523,9 Ringen ins hintere Mittelfeld schoss. Martin Strempfl (STMK) und Andreas Thum belegten die Plätze 63 und 64 und Alexander Schmirl (NÖ) kam auf Rang 84. 630,9 Ringe wären für eine Qualifikation für das Finale nötig gewesen.
Im 3×20 Dreistellungskampf der Männer wurden zunächst am Samstag zwei Eliminationsdurchgänge ausgetragen, bei denen jeweils 37 bzw. 38 Schützen an den Start gingen. Die besten 58 qualifizierten sich dabei für den Grunddurchgang, welcher am Sonntag durchgeführt wurde. Mit Andreas Thum, Patrick Diem und Alexander Schmirl konnten sich alle drei teilnehmenden ÖSB-Schützen für den Grunddurchgang qualifizieren. Hier zeigte sich die absolute Stärke der Weltspitze: mit überragenden 595 Ringen gewann China mit Changhong Zhang die Qualifikation, ringgleich gefolgt von Niraj Kumar (IND) auf Platz zwei. Mindestens 589 Ringe wären für einen Finaleinzug notwendig gewesen.
Mit 586 Ringen erreichte Patrick Diem als bester Österreicher den 21. Gesamtrang. Alexander Schmirl landete auf Platz 29 und Andreas Thum landete mit 581 Ringen im Mittelfeld (Platz 42).
Bericht: Anna-Susanne Paar
Bilder: ÖSB, Christian Kramer
