Teamsilber für Köck und Hofmann!

Teamsilber für Köck und Hofmann!

Nachdem der erste Termin für den ISSF Weltcup in Baku / Azerbaijan als letztes, internationales Großereignis vor den olympischen Spielen in Tokio aufgrund der Pandemie abgesagt werden musste, konnte dieser im Anschluss an die Europameisterschaften von 22. Juni bis 03. Juli ebenfalls in Osijek / Kroatien nachgeholt werden.

Durch den ÖSB wurden dazu 12 Athleten des Nationalkaders entsendet, die in den Disziplinen Luftgewehr und Luftpistole Österreich beim Weltcup vertreten sollten:

PISTOLE:

Luftpistole Frauen / 25m Pistole: Sylvia Steiner (SBG)
Luftpistole Männer / 25m Schnellfeuerpistole: Daniel Kral (NÖ), Richard Zechmeister (BGLD)
Luftpistole Mixed Team: Sylvia Steiner (SBG) / Richard Zechmeister (BGLD)

GEWEHR:
Luftgewehr Frauen & Team / 50m Gewehr 3×40 Frauen & Team:
Olivia Hofmann (T), Rebecca Köck (T), Sheileen Waibel (VBG)
Luftgewehr Männer:
Patrick Diem (VBG), Bernhard Pickl (NÖ), Alexander Schmirl (NÖ), Martin Strempfl (STMK), Andreas Thum (T)
50m Gewehr 3×40 Männer: Patrick Diem (VBG), Bernhard Pickl (NÖ), Gernot Rumpler (SBG), Alexander Schmirl (NÖ), Andreas Thum (T)

Während beim Luftgewehr-Einzelbewerb der Männer die Ergebnisse noch unter den Erwartungen blieben (als bester Österreicher konnte Martin Strempfl hier Rang 43 erreichen), zeigten die Damen in dieser Disziplin mit dem Finaleinzug von Juniorin Sheileen Waibel gleich zu Beginn ihr Können. Mit Gesamtrang 7 konnte hier die erste Top-Acht Platzierung für die österreichischen Schützen erreicht werden.

Sylvia Steiner präsentierte sich mit der Luftpistole in Bestform und erzielte nicht nur den 2. Platz im Qualifikationsdurchgang, sondern mit 580 Ringen auch einen neuen österreichischen Rekord. Mit Gesamtrang 6 in dieser Disziplin bestätigte sie auch ihre Topform für Tokio.

Das Luftgewehr-Frauenteam mit Sheileen Waibel, Olivia Hofmann und Rebecca Köck zeigte als Mannschaft ihre Stärke. Nach neuem Reglement zählt der Luftgewehr-Einzelbewerb für die Teamwertung als erste Qualifikationsrunde. Mit ihren Einzelergebnissen belegten Waibel, Hofmann und Köck von insgesamt 17 Teams Rang sechs. Im zweiten Durchgang konnten sie sich noch einmal steigern und Gesamtrang vier belegen, was das Ticket für die Medal Matches bedeutete. Im Kampf um Bronze mussten sie sich dem ungarischen Damenteam geschlagen geben und erreichten unter den besten acht Teams letztendlich den hervorragenden vierten Platz.

Auch im Mixed-Teambewerb mit dem Luftgewehr zeigten Sheileen Waibel und Martin Strempfl noch einmal auf und belegten den ausgezeichneten fünften Platz, wobei für den Einzug in das Finale der Medal Matches nur 1,3 Ringe fehlten.

In der Königsdisziplin, dem 50m Dreistellungskampf mit dem Kleinkalibergewehr, konnte in den Einzelbewerben zwar kein Finaleinzug erreicht werden, jedoch war bei den Frauen Sheileen Waibel mit dem neunten Platz erneut mental und technisch stark unterwegs und verpasste den Einzug in das Finale nur um zwei Ringe. Die Männer waren im Teambewerb erfolgreich und erzielten als Mannschaft mit Bernhard Pickl, Gernot Rumpler und Andreas Thum Gesamtrang fünf.

Der größte Erfolg konnte am letzten Wettkampftag für die österreichischen Schützen durch das Damenteam erzielt werden: Sheileen Waibel, Olivia Hofmann und Rebecca Köck gewannen im 50m Dreistellungskampf die Silbermedaille und mussten sich im Medal Match nur dem russischen Team geschlagen geben.

Gesamt konnten beim Weltcup in Osijek sechs Top-Acht Platzierungen und eine Silbermedaille durch die österreichischen Kaderathleten erzielt werden.

Text: Susanne Paar

Bilder: ÖSB

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