Tiroler Triumphe in der Juniorinnen und Frauenklasse!

Tiroler Triumphe in der Juniorinnen und Frauenklasse!

Am dritten Tag der Luftgewehr/ Luftpistole – Staatsmeisterschaften fielen die Entscheidungen in den internationalen Klassen. Im ersten Durchgang starteten die Junioren mit dem Luftgewehr sowie die Junioren und Männer mit der Luftpistole. Mit dem Luftgewehr zeigte Andreas Thum (SG Fügenberg) in der Qualifikation mit 615,4 Ringen die beste Leistung, für das Finale konnten sich noch Manfred Fuchs (SG Bruckhäusl) und Florian Lamplmayr (SG Münster) qualifizieren. Stark begonnen hatte auch Manuel Moser, dem Münsterer unterlief leider in der zweiten Serie ein Fehler beim Laden. Dadurch war eine mögliche Spitzenplatzierung außer Reichweite. Im Finale lieferte sich Thum mit dem Vorarlberger Christoph Zach ein spannendes Duell, nach zwei schwachen Neunerwertungen musste sich der Zillertaler jedoch geschlagen geben. Lamplmayr und Fuchs beendeten das Finale auf Rang 6 und 7. In der Mannschaftswertung eroberte Tirol 2 in der Besetzung Fuchs, Lamplmayr und Marcel Schöfbeck (SG Walchsee) die Silbermedaille. Im Vorkampf der Juniorinnen präsentierten sich die Tirolerinnen stark. Vorkampfbeste war Victoria Müller (SG Walchsee) mit 411,3 Ringen vor Rebecca Köck (SG Absam) 410,4Ringe. Den Finaleinzug schafften auch Tania Taylor (SG Münster) und Cornelia Schwarzenauer (SG Fieberbrunn). Im Finale lag Rebecca Köck lange in Front, erst nach 20 Schüssen konnte Müller zu ihr aufschließen. Am Ende hatte Müller den längeren Atem und triumphierte vor einer beeindruckenden Zuschauerkulisse vor ihrer Kollegin Köck. Der dritte Platz von Cornelia Schwarzenauer machte den Tiroler Triumph perfekt. Alles in Tiroler Hand war auch in der Mannschaftswertung. Tirol 1 (Müller, Köck, Carmen Haselsberger) siegten vor Tirol 2 (Unterkircher Lena, Schwarzenauer, Taylor). Das beste Vorkampfresultat konnte auch Lukas Schiestl (SG Fügenberg) im Vorkampf mit der Luftpistole erzielen. Im Finale besetzte er nach 12 Schuss noch die Führungsposition, am Ende reichte es nach einigen schwächeren Finalschüssen noch zur Bronzemedaille. Manuel Mair (SG Innervillgraten) beendete das Finale auf dem siebten Rang. In der Luftgewehr – Männerklasse verlief es für unsere Starter nicht nach Wunsch. Nur Michael Höllwarth (SG Aschau) präsentierte sich gewohnt stark, der Zillertaler qualifizierte sich mit 624,5 Ringen für die besten Acht. Nur knapp verpasste Georg Zott das Finale. Der mehrfache Staatsmeister aus Söll beendete den Vorkampf auf dem neunten Rang. Im Finale konnte Höllwarth nicht um die Entscheidung um den Sieg eingreifen, er schied als Sechstplatzierter aus. Im Teambewerb sicherten sich Höllwarth, Zott und Hannes Patka (SG Thierberg) die Bronzemedaille. Bei den Frauen wurde die Konkurrenz zum erwarteten Schaulaufen für die Tirolerinnen. Olivia Hofmann (SG Hötting) bewies mit 418,0 Ringen trotz einer Erkältung bereits im Vorkampf ihre Weltklasse. Den zweiten Rang im Vorkampf belegte Franziska Peer (SG Angerberg) mit 415,9 Ringen. Mit Nadine Ungerank, Lisa Ungerank (beide Zell am Ziller), Sonja Strillinger (SG Angerberg) und Marie – Theres Auer (SG Roppen) konnten sich noch vier weitere Tirolerinnen für das Finale qualifizieren. Den besten Start in das Finale erwischte Strillinger. Sie führte nach den beiden 5 Schuss – Serien mit 105,0 Ringen, diese Führung hatte auch nach 12 Schuss Bestand. Nach dem 14. Schuss übernahm erstmals Hofmann die Führung. Diese sollte sie trotz starker Gegenwehr ihrer Kolleginnen bis zum Schluss nicht mehr abgeben. Hofmann konnte ihren Titel verteidigen, Lisa Ungerank eroberte Silber und über die Bronzemedaille durfte sich Sonja Strillinger. Marie Theres Auer und Nadine Ungerank machten den Rängen 4 und 5 den Tiroler Triumph perfekt. In der Teamwertung siegte Tirol 1 (Hofmann, Peer, Nadine Ungerank) mit fast 14 Ringen Vorsprung auf Tirol 2 (Auer, Lisa Ungerank, Strillinger). Der dritte Rang ging an die Auswahl von Salzburg. Sehr erfreulich war auch dass wir mit der Luftpistole einen Finalteilnehmer stellen konnten. Matthias Schneider (SG Kramsach) qualifizierte sich mit 560 Ringen als Fünfter für das Finale. In seinem ersten großen Finale startete Schneider nervös, nach der ersten 5 Schuss Serie fand er sich am Ende des Feldes wieder. In der zweiten Serie zeigte er sich schon sicherer und konnte sich auf dem sechsten Rang verbessern. In den Einzelschüssen gelang es ihm sich sogar noch auf dem vierten Rang vorzuarbeiten, erst nach zwei Achterwertungen musste er ausscheiden. Diese Platzierung bedeutet für den Kram Sacher seinen bisher größten Erfolg in seiner sportlichen Karriere und zeigte auch dass wir mit der Luftpistole uns wieder an die österreichische Spitze annähern.

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