Meytoncup – Allgemeine Klassen

Meytoncup – Allgemeine Klassen

Am Montag fielen beim Meytoncup die ersten Entscheidungen in den Frauen und Männerklassen. Das hohe Leistungsniveau, dass in den Luftgewehrbewerben war beeindruckend. In der Frauenklassen übertrafen 3 Athletinnen die magische 630 Ringe Marke. Zu diesem elitären Kreis durfte sich gestern auch Olivia Hofmann zählen. Die Olympia – Fünfte erreichte mit 630,2 Ringen den dritten Rang in der Qualifikation und fixierte auch einen neuen österreichischen Rekord. Eine Topleistung erzielte auch Franziska Peer, aber 626,6 Ringe reichten diesmal in diesem Weltklassefeld nur zum 13. Rang. Das Finale verlief jedoch nicht nach Wunsch, nach zwei Neunerwertungen musste Olivia als Sechste die Segel streichen. Der Sieg ging an Arpuvi Chandela (Indien) vor Aneta Brabcova (CZE) und Bhardwaj Vinita (Indien).

Sein Ziel gut eingestellt hatte auch Georg Zott. Der Söller qualifizierte sich als Zweiter für das Finale. Im Finale konnte sich aber auch der Unterländer nicht entscheidend in Szene setzten, er musste als Siebter ausscheiden. Der Sieg ging an Weltmeister Sergei Kamenskii (Russland) vor seinem Landsmann Vladimir Maslennikov und Bernhard Pickl (AUT). Der Wettkampftag war für unsere Sportler noch nicht zu Ende. Nur kurz nach dem Finale wurde die Qualifikation für den Mixedbewerb absolviert. Hier konnte Hofmann wieder eine Topleistung abrufen und qualifizierte sich mit ihrem Partner Bernhard Pickl als Vorkampfbeste für die besten Fünf, die für das Finale startberechtigt sind. Im Finale konnte sich das österreichische Duo gut behaupten und belegt hinter den Mannschaften von Tschechien und Russland den dritten Rang. Am letzten Tag bestritten die Frauen und Männerklassen ihren zweiten Bewerb.

In der Luftgewehr – Konkurrenz in der Frauenklasse wurden wieder extrem hohe Ergebnisse erzielt. Drei Athletinnen erzielten über 630 Ringe, drei weiter über 629 Ringe. Darunter auch Franziska Peer, sie erzielte mit 629,2 Ringen den sechsten Rang in der Qualifikation. Olivia Hofmann musste dem langen Wettkampftag am Vortag Tribut zollen und klassierte sich auf dem 26. Rang. Im Finale gelang es Peer leider nicht an ihre exzellente Vorstellung in der Qualifikation anzuschließen, sie schied auf dem siebten Rang aus. Der Sieg ging an die Russin Anastasiia Galashina vor ihrer Landsfrau Iuliia Karimova. In der Männerklasse konnte Georg Zott auch an diesem Tag wieder eine Topleistung abrufen. Der Söll qualifizierte sich mit 626,1 Ringen als Fünfter für das Finale. Diesmal konnte Zott auch im Finale gut mithalten und scheiterte als Vierter nur knapp an einem Podestplatz. Der Sieg ging an Vlademir Maslennikov (RUS) vor seinem Landsmann Aleksandr Dryagin und Martin Strempfl (AUT).

Die Luftpistole – Konkurrenz der Frauen sicherte sich am letzten Tag Denisa Bezdecna (CZE) vor Sylvia Steiner (AUT) und Karen Quezada (MEX). Dass er noch immer für einen internationalen Spitzenplatz gut ist zeigte Günther Liegl (SG Hall) im LP – Bewerb der Männer. Liegl ließ in der Qualifikation die großteils nicht einmal halb so alte Konkurrenz hinter sich und erreichte als Zweiter die besten Acht. Das Finale konnte er sogar lange Zeit anführen, ein einziger schlechterer Schuss brachte ihn am Ende um den Medaillenplatz. Der Sieg ging überraschend an Sladjan Zoran (Vorarlberg) vor Daniel Uryuiza (MEX) und Jindrich Dubovy (CZE). Am Ende der Wettkämpfe darf sich der TLSB über eine tolle Veranstaltung mit Weltklasseleistungen freuen die von einem kleinen Mitarbeiterteam perfekt abgewickelt wurde.

 

 

 

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